Kyoto-Perlen Ihr Perlenfachgeschäft in Mannheim
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Tahiti- oder Südseeperlen

Die Tahiti- oder Südseeperlen werden heutzutage nicht mehr zufällig gefunden, sondern auch gezüchtet. Sie werden vorwiegend auf den Sandbänken der Inseln im Südpazifik in einer großen dunklen Auster, der „Margareta maxima“ angebaut. Zumeist kommen besonders große Perlen ab 7mm von ausschließlich hervorragender Qualität in allen Schattierungen von Grau und Blau in die europäischen Perlenfachgeschäfte. Es kommen vereinzelt auch sehr helle, fast weiße und sehr dunkle, fast Schwarze Perlen vor, auch grünliche Tönungen gibt es. Oft haben die Tahiti- oder Südseeperlen eine unregelmäßige, „barocke“ Form, aber es gibt auch ganz runde Perlen. Die Tahiti- oder Südseezuchtperlen sind besonders kostbar und werden oft einzeln zu Anhängern oder Broschen verarbeitet. Besonders schön sind Tropfen, diese werden gern paarweise als Ohrhänger getragen.

Keshi-Zuchtperlen

Diese sehr reizvollen Perlen von immer unregelmäßigerForm sind Schwestern der Akoya-Zuchtperle, denn sie entwickeln sich in derselben Perlauster, besitzen jedoch keinen Kern, der ihre Form beeinflussen könnte. Als sogenannte kernlose Zuchtperlen bieten sie dafür jenen formalen Reichtum, der heute in der Schmuckmode eine so große Rolle spielt. Dazu kommen die gleichen wundervollen Farbtönungen, wie sie Akoya-Zuchtperlen aufweisen. Ihre Entstehung verdankt die Keshi-Zuchtperle einer Gegenreaktion der Perlauster, die den eingesetzten Kern wieder auszustoßen versucht. In diesem Fall bleibt nur das kleine Stückchen Mantelgewebe zurück, das nun auch ohne Kern die Perlmuttproduktion beginnt: die Keshi-Perle wächst zu jener exotischen Schönheit heran, der sie ihren Ruf verdankt.